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| 72-Stunden-Aktion 1999 |
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| 1000 Stunden soziale Arbeit |
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| "72 Stunden ohne Kompromiß" |  |
Unter diesem Motto haben sich 195 katholische Jugendgruppen mit mehr als 4200 Jugendlichen im Mai 1999 daran gemacht, auf soziale Missstände aufmerksam zu machen und diese zu lindern. Die verschiedenen örtlichen Aktionen fanden im gesamten Diözesanverband Paderborn statt und wurden vom BDKJ organisiert. Aus dem Kreis Gütersloh beteiligten sich insgesamt 12 Gruppen.
Auch in unserer Gemeinde wollten sich viele Jugendliche und junge Erwachsene an dieser Aktion aktiv beteiligen, so daß nach einem geeigneten Projekt in Absprache mit der Gemeinde und dem BDKJ gesucht wurde.
Das endgültige Thema der Aktion erfuhren die Jugendlichen erst am Donnerstagabend, dem 14. Mai. So blieben ihnen genau 72 Stunden Zeit, das gesamte Projekt zu planen, die nötigen Materialien und Maschinen von ortsansässigen Firmen zu besorgen und schließlich das Projekt auch durchzuführen, so daß es am Sonntagnachmittag, dem 17. Mai von der Öffentlichkeit bestaunt werden konnte.
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 | Die 50 Jugendlichen aus Sankt Anna Verl, bestehend aus Mitgliedern der KJG, der Kolping-Jugend, der Meßdienergemeinschaft und dem Jugendrotkreuz, hatten die Aufgabe, einen Garten für das Behindertenwohnheim am Hasenweg anzulegen. Darüber hinaus sollte auch noch ein Stadtplan der Gemeinde Verl erstellt werden, auf dem alle für Kinder und junge Leute interessanten Örtlichkeiten, wie z.B. Spielplätze verzeichnet werden sollten.
Zunächst mußten von den Teilnehmern Sponsoren gefunden werden, die entweder finanziell oder materiell die gesamte Aktion überhaupt ermöglichten. So konnte begonnen werden, auf dem Grundstück Blumenbeete, einen Komposter, eine Abstellecke und eine große Rasenfläche anzulegen. Auf dem Hof des Heimes wurde sogar ein großes Rundbeet angelegt und liebevoll bepflanzt. Dafür, daß die eifrigen Helfer nicht verhungern und verdursten mußten, sorgten Speisen aus dem St. Anna Haus, Backwaren der Bäckerei Kampwirth und Getränke von Getränke-Menning.
Die Freiwillige Feuerwehr Verl sorgte zudem dafür, daß die neu angelegte Gartenanlage intensiv bewässert wurde.
Das Ergebnis des zweiten Projektes, der Stadtplan für Jugendliche, befindet sich nun am Verler Busbahnhof. Durch viele farbenfrohe Symbole kann sich jetzt die Jugend über Freizeitmöglichkeiten in Verl Informieren.
Natürlich haben es die Verler geschafft in gemeinschaftlicher Arbeit diese beiden Projekte fristgerecht binnen 72 Stunden fertigzustellen, so daß sie von einer Delegation der Gemeinde am Sonntag in Augenschein genommen werden konnten.
Würde man alle Arbeitsstunden, die die freiwilligen Helfer und Helferinnen im Laufe des Projektes zusammen geleistet haben, addieren, so käme man weit über 1.000 Stunden (!) sozialer Arbeit.
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 | Neben diesen fleißigen Helfern wollen wir auch den Sponsoren danken, die dieses soziale Engagement unterstützt haben:
Baumschule Martin Echterhoff, Roehse & Fischer, Verler Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau Engelmeier, Baustoffhaus Pollmeier, Fujara Bauunternehmung, Hauphoff Bauunternehmung, Landhandel Pau-li, Gala Bau Dickhut, Maschinenverleih Gans, Blumen Hauphoff, Baustoffhandel Koch, Sielhorst Tiefbau, Transportunternehmen Bredenhöller, Farben Gievers, Farben Diekämper, Farben Breuer, Holz-Peters, Tischlerei Mühlenkord, BBAG Verl eG, Teutrine, Bäckerei Kammertöns, SHK Klöpper, SHK Schiermeier, Schreibwaren Feuerborn, Buchhandlung Pegasus, Café Eilers, Kleinemas Brautmoden, Café Brösel, Bodrum Grill, Landmaschinen Köckerling, Johanntokrax, EG-Schlachthof Echterhoff, Gaststätte Lindenkrug, Fleischerei Berenbrinker, Stahlhochbau Hartkämper, Gruppe Nimbus mbH. |
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